Impfungen

Schutzimpfungen gehören zu den erfolgreichsten Vorsorgemaßnahmen. Viele Krankheiten gelten heutzutage bei uns als „ausgerottet“ oder zumindest treten sie in den Industrienationen nur noch äußerst selten auf. Immer mehr Menschen halten es deshalb nicht mehr für nötig, sich dagegen impfen zu lassen. Doch die allgemeine „Impfmüdigkeit“ kann gravierende Folgen haben. Durch Kontakte beispielsweise zu fremden Ländern, in denen bestimmte Krankheiten noch vorkommen, können längst besiegt geglaubte Erreger wieder eingeschleppt werden und um sich greifen. Aber auch scheinbar „harmlose“ Kinderkrankheiten wie zum Beispiel Masern oder Mumps können schlimme Folgen haben. Deshalb sollten alle Menschen regelmäßig Ihren Impfschutz überprüfen und notfalls auffrischen oder ergänzen lassen.

Impfberatung

Wir überprüfen Ihren Impfstatus und stellen Ihnen einen Impfausweis aus. Zudem führen wir alle gängigen Schutzimpfungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen durch.

Wir bieten z. B. folgende Schutzimpfungen an gegen:

  • FSME (infolge eines Zeckenbisses)
  • Virus-Grippe (Influenza)
  • Diphtherie
  • Wundstarrkrampf (Tetanus)
  • Keuchhusten
  • Hepatitis B
  • Kinderlähmung
  • Masern, Mumps, Röteln (als Kombinationsimpfstoff)
  • Windpocken

 

Einige der wichtigsten Impfungen

Impfungen können gegen viele Infektionskrankheiten schützen. Doch wann sollte man gegen was impfen?

Impfen oder nicht? Viele Eltern stellen sich die Frage, ob sie ihren Kindern mit dem Piks tatsächlich was Gutes tun. Die Ständige Impfkommission, ein Gremium von Experten, gibt jährlich eine Empfehlung raus, gegen welche Krankheiten geimpft werden soll. Die Kosten für diese Impfungen werden dann von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Hier gibt es einen überblick über die empfohlenen Schutzimpfungen.

Impfstoff/
Antigen-Kombinationen
Alter in vollendeten Monaten Alter in vollendeten Jahren
Geburt 2 3 4 11-14 15-23 5-6 9-11 12-17 ab 18 ab 60
Wundstarrkrampf
(Tetanus)
  1. 2. 3. 4.   A A Ad) Ad)
Diphtherie 1. 2. 3. 4. A A Ad) Ad)
Keuchhusten
(Pertussis)
1. 2. 3. 4. A A    
Haemophilus influenza Typ b
Hib
1. 2.a) 3. 4.    
Kinderlähmung
(Polio)
1. 2.a) 3. 4. A
Hepatits B 1. 2.a) 3. 4. G
Pneumokokken   1. 2. 3. 4.   S
Meningokokken       1.c)  
Masern, Mumps, Röteln
(MMR)
1. 2.
Windpocken
(Varizellen)
1. 2.e) f)
Grippeb)
(Influenza)
      S
HPVg)
(Humane Papillomaviren)
                SM    

 

A Auffrischimpfung: Diese sollte möglichst nicht früher als 5 Jahre nach der vorhergehenden letzten Dosis erfolgen.
G Grundimmunisierung aller noch nicht geimpften Jugendlichen bzw. Komplettierung eines unvollständigen Impfschutzes
S Standardimpfungen
SM Standardimpfungen für Mädchen

a) Bei Einzelimpfstoffen oder Impstoffen ohne Keuchhustenanteil kann diese Dosis entfallen.
b) Jährlich mit aktuellem Impfstoff
c) Ab dem vollendeten 12. Lebensmonat
d) Auffrischung alle 10 Jahre
e) Bei Verwendung eines MMR-Varizellenimpfstoffes:
Gabe einer zweiten Dosis bevorzugt nach 6 Wochen (mindestens 4 Wochen)
f) Impfung von Jugendlichen ohne Windpockenerkrankung oder -impfung
g) Impfung mit 3 Dosen für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren

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Dr. med. Werner Soehlmann
Facharzt für Innere & Allgemeinmedizin
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